Leben im Landkreis als bewusste Entscheidung.Land.Liebe


München, Schweiz, Haus im Wald – Das sind die bisherigen beruflichen Stationen von Benjamin Kuppler. Der junge Niederbayer hat sich bewusst gegen die Großstadt und für das Arbeiten in FRG entschieden.

Benjamin Kuppler ist in Niederbayern aufgewachsen. Seine Kindheit und Jugend hat er in Tiefenbach im Landkreis Passau verbracht. Nach dem Fachabitur an der Fachoberschule in Passau ging es für den jungen Niederbayern nach Regensburg zum Elektrotechnik-Studium an der dortigen Fachhochschule.

Mit dem Diplom in der Tasche standen Benjamin Kuppler viele Türen offen. Die, durch die er gegangen ist, haben ihn teils weit von Niederbayern weggeführt. Doch um es vorweg zu nehmen: Inzwischen sind Benjamin Kuppler und seine Lebensgefährtin Kathrin wieder zurück in der Region.

Benjamin Kuppler hat im November 2016 seine neue berufliche Heimat in FRG gefunden. Er arbeitet als Projektmanager E-Mobilität und Embedded Systems bei der Technagon GmbH in Haus im Wald.


Aber der Reihe nach: Zunächst hat sich Benjamin nach seinem Studium nach München orientiert. Dort hat er im Rahmen eines Praktikums bei BMW – übrigens seinem damaligen Traum-Arbeitgeber – erste berufliche Erfahrungen gesammelt und auch seine Diplomarbeit geschrieben. Nach weiteren 1 ½ Jahren in München, in denen der gebürtige Niederbayer bei einem Unternehmen gearbeitet hat, das sich unter anderem mit den ersten Schritten zum autonomen Fahren und innovativen Technologien allgemein beschäftigt, ging es für Benjamin – ebenfalls beruflich bedingt – in die Schweiz.

Aus den ursprünglich geplanten zwei Jahren, die Benjamin Kuppler vorhatte zu bleiben, wurden ganze acht. Der Diplomingenieur war auch in der Schweiz vor allem im Bereich E-Mobilität unterwegs. Bei der Schweizer Brusa AG konnte der Niederbayer seine Überzeugung, dass die Zukunft der Mobilität elektrisch sein wird,leben. Zuletzt war er in der Projektleitung tätig und für rund 50 Mitarbeiter und ein Projektbudget von rund 20 Mio. Euro verantwortlich. Inzwischen war auch Lebensgefährtin Kathrin in die Schweiz gezogen, sodass zwar eine Rückkehr in den Bayerischen Wald irgendwie in beider Köpfe, aber zunächst nie konkret Thema war.

Ginge es um einen Mann aus Niederbayern, der gut vernetzt irgendwo auf dieser Welt beruflich erfolgreich ist und bereits in jungen Jahren Karriere gemacht hat, könnten wir jetzt einen Punkt setzen und Schluss machen.

Aber es geht weiter. Denn Freyung-Grafenau hat vieles zu bieten, eben mehr als du erwartest.

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"Wir sind wieder dort daheim, wo andere Urlaub machen."

Gerade auf beruflichem Sektor auch für Benjamin Kuppler. Denn irgendwann 2012 oder 2013 wurde der Ingenieur mit "Steckenpferd" E-Mobilität auf das E-WALD-Projekt im Bayerischen Wald aufmerksam und kam zunächst über seinen damaligen Schweizer Arbeitgeber mit Technagon-Gründer Jürgen Greipl in Kontakt.

Schon damals war Benjamin Kuppler begeistert davon, was ein relativ kleines und junges Unternehmen in FRG auf die Beine stellt und welchen Partnern es auf Augenhöhe entgegentritt: Unter anderem war Technagon aus Haus im Wald damals schon Zulieferer für Weltkonzerne wie Audi und Porsche.

Gleichzeitig war bei Kathrin und Benjamin der Wunsch gewachsen, trotz beruflichen Erfolgs wieder zurück in den Bayerischen Wald zu gehen.

Nachdem dann auch karrieremäßig die Weichen gestellt waren, stand dann 2016 einer Rückkehr aus der Schweiz nichts mehr im Weg.


Im ländlichen Raum stimmt einfach die Lebensqualität

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Befragt nach seiner persönlichen "Top 5", die für Arbeiten und Leben im Bayerischen Wald sprechen, sprudelt es aus Benjamin nur so heraus:

Natürlich stehen an erster Stelle die kurzen Wege zu Familie und Freunden. In der Schweiz sei es durchaus nicht immer einfach gewesen, Anschluss zu finden. Hier, dahoam in Niederbayern, sei der gute und enge Draht zu den Freunden ein ganz wichtiger Wohlfühlfaktor. Zudem sprechen die gesamte Region, das Gefühl von Heimat im positiven Sinne und der Menschenschlag in FRG und im Bayerischen Wald dafür, hier zu leben und zu arbeiten. Insgesamt stimme hier im ländlichen Raum einfach die Lebensqualität: "Wir sind wieder dort daheim, wo andere Urlaub machen." Darüber hinaus könne man in FRG gerade als Familie günstiger und großzügiger wohnen als beispielsweise in größeren Städten oder gar in der Metropole München. Und zu guter Letzt wurde Benjamin eben auch der richtige Job zur richtigen Zeit angeboten.

Am Bayerischen Wald und den Menschen, die hier leben, schätzen Kathrin und Benjamin, dass man hier direkt, bodenständig und gleichzeitig selbstbewusst und gemütlich ist. Außerdem funktioniere im ländlichen Raum vor allem aber auch das soziale Miteinander.

Auf Basis all dieser Faktoren hat das Paar aus Niederbayern eine Entscheidung ganz bewusst gegen Leben in einer Großstadt getroffen.


Gerade wenn es irgendwann auch um die Gründung einer Familie gehen sollte, spräche eben vieles, wenn nicht gar alles für ein Leben im Bayerischen Wald. Auch wenn es klischeehaft klingen mag: Für Benjamin Kuppler ist in FRG die Welt noch ein Stück weit mehr in Ordnung. Gerade ein Leben mit Kindern sei hier deutlich attraktiver als in der Großstadt. Für Kinder sei es generell angenehmer und behüteter, gleichzeitig seien auch die Betreuungsmöglichkeiten auf dem Land einfach besser und auch günstiger.

Für ein Leben mit Kindern spricht alles für ein Leben auf dem Land.

Auf den Umstand angesprochen, dass gerade gut ausgebildete Akademiker beispielsweise in München deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten hätten, winkt Benjamin Kuppler ab: Zwar werde schon mehr bezahlt, aber unter dem Strich bleibe – wenn auch die höhere Lebensqualität im Bayerischen Wald miteinbezogen werde – nicht mehr übrig als hier vor Ort. Denn gute Arbeit und Erfahrung werde beispielsweise auch in FRG angemessen und gut bezahlt.

Die Imagekampagne des Landkreises Freyung-Grafenau findet Benjamin Kuppler gut. Ziel müsse es sein, dass noch mehr gut qualifizierte Menschen erfahren, dass es gerade die kleinen Betriebe sind, die als Keimzellen für Innovation und Technik die Region attraktiv machen.

FRG ist mehr als du erwartest.


Text: Stefan Schuster Bilder: Stefan Schuster

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