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Ausgezeichnete Berufsorientierung an Freyung-Grafenaus Schulen – Insgesamt sechs Schulen aus dem Landkreis erhalten das Berufswahl-SIEGEL Berufswahl.Siegel

Mit den Mittelschulen Freyung, Waldkirchen und Neureichenau, den beiden Realschulen im Landkreis und dem Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen dürfen sich nun schulartübergreifend insgesamt sechs Schulen aus Freyung-Grafenau „Berufswahl-SIEGEL-Schule“ nennen. Hinzu kommt – nachdem die Landkreise Freyung-Grafenau und Regen als Schulamtsbezirk verschmolzen sind – auch die Mittelschule Bodenmais.

Erstmals überhaupt haben das Netzwerk SCHULEWIRSCHAFT Bayern und das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft damit im Schuljahr 2016/2017 niederbayernweit Schulen ausgezeichnet, die sich im Bereich der beruflichen Orientierung ganz besonders engagieren und ihren Schülerinnen und Schülern Instrumente an die Hand geben, um den Übergang in Beruf oder Studium möglichst gut zu meistern.

Im Rahmen des Bewerbungsprozesses hatten die Schulen ihre Maßnahmen und Aktivitäten sowie die organisatorische Verankerung und den Informationsfluss zum Thema Berufsorientierung detailliert darstellen müssen. Darüber hinaus hatte eine aus Vertretern von Wirtschaft, Schule und Institutionen wie IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit bestehende Jury jede Schule vor Ort besucht und sich ein Bild von den Abläufen gemacht. Hier hatten die Bewerber-Schulen die Gelegenheit, Projekte, die über das durch Lehrpläne Vorgegebene hinausgehen, zu präsentieren: Dazu gehörten besondere Praktikumsprojekte, Maßnahmen zur Stärkung der sogenannten „MINT-Kompetenz“ oder auch Projekte, die die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken.

 

Im Landkreis Freyung-Grafenau war das Regionalmanagement örtlicher Projektpartner. Regionalmanager Stefan Schuster hatte im Vorfeld unter anderem Infoveranstaltungen für Bewerber-Schulen organisiert, bei der Auswahl der Jury unterstützt, als Jurymitglied mitgewirkt und Schulen bei konkreten Fragen beraten. Schuster sieht in dem Projekt einen wichtigen Pfeiler, um noch zielgerichteter als bisher den Herausforderungen im Bereich Fachkräftegewinnung für die regionale Wirtschaft zu begegnen: „Das Berufswahl-SIEGEL Bayern ist ein Instrument, das zum einen den Dialog zwischen Schule und Wirtschaft vor Ort stärkt. Zum anderen werden Schulen aller Arten dabei unterstützt, ihre Arbeit auf den Prüfstand zu stellen, aktuellen Bedarfen anzupassen und damit stetig zu verbessern. Darüber hinaus steht eine gute Schullandschaft, die einen reibungslosen Übergang in die Berufswelt für junge Menschen sicherstellt, nicht zuletzt auch für eine positive Entwicklung der ganzen Region.“

  

Insgesamt hat das Projekt „Berufswahl-SIEGEL Bayern“ zum Ziel, allgemeinbildende Schulen im Bereich Studien- und Berufsorientierung auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Qualitätssicherung zu unterstützen und zu begleiten. Gleichzeitig erwarten die Initiatoren auch einen positiven Effekt auf die Quote der Studien- und Ausbildungsabbrüche. Das Siegel wird für die Dauer von drei Jahren verliehen. Danach müssen sich die Schulen neu zertifizieren lassen.

 

 

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