Warum die Imagekampagne immer bekannter wirdWirtschafts.Wachstum


Familie Fürst aus Perlesreut etablierte sich vor über 15 Jahren im Landkreis mit einer eigenen Tankstelle in Perlesreut. Schon zu Beginn wurden dort einige Auto-Ersatzteile verkauft.

Schnell entwickelte sich aus dem Nebengeschäft eine Geschäftsidee: Warum nicht einfach Autoteile online verkaufen? Heute verlassen den Hof der Fürst Autoteile am Ortsrand von Perlesreut jeden Tag weit über 1000 Pakete und die Firma kann sich mit den großen Online-Versandhäusern der Wirtschaft messen.

Das international agierende Unternehmen ist ein echter Familienbetrieb: „Mein Vater Wilhelm ist Perlesreuter durch und durch. Ich selbst arbeite im Business Development unseres Betriebs“, berichtet Alexander Fürst. „Auch ich bin in Perlesreut aufgewachsen. Wir haben starke Argumente im Landkreis, uns macht viel aus – das muss in die Köpfe der Menschen, um eine Landflucht auf Dauer zu verhindern.“

Auch deshalb ist das Unternehmen auf die Kampagne MEHR ALS DU ERWARTEST aufmerksam geworden und versendet seit einiger Zeit die Imagebroschüre des Landkreises mit jeder Bestellung in ganz Deutschland und darüber hinaus. In der Broschüre werden verschiedene Unternehmen sowie spannende Freizeitaktivitäten der Region vorgestellt – gleichzeitig wird auf die vom Landratsamt angebotene Jobbörse verwiesen.

Das Wachstumsunternehmen stellt auch in diesem Jahr etwa ein Dutzend neue Auszubildende ein. „Wie andere spüren wir ebenfalls den Fachkräftemangel. Auch aus diesem Grund legen wir großen Wert auf Ausbildung – weil wir die Menschen danach bei uns halten wollen“, weiß der gebürtige Perlesreuter.


„Die Imagekampagne bietet vielen Unternehmen eine Schnittstelle, um auf sich und die Vorzüge in Freyung-Grafenau aufmerksam zu machen.“ Heimatverbunden und weltoffen – Firmen wie die Profiteile GmbH haben ihre Wurzeln im Bayerischen Wald und blicken mit offenen Augen in die Zukunft. So verwundert es nicht, dass Unternehmensfamilien wie Fürst der neuen Laufzeit der Imagekampagne ab 2019 mit Spannung entgegenblicken. 

„Für mich kam es nie in Frage, den Bayerischen Wald zu verlassen. Vielleicht können wir auch Menschen von außerhalb die Augen öffnen und einen Landkreis zeigen, in dem es sich lohnt zu leben – arbeitstechnisch und privat. Jemand, der in München lebt, weiß vielleicht gar nicht, dass bei uns so leistungsstarke und zukunftsorientierte Unternehmen existieren“, schließt Alexander Fürst.



Text: Isabelle Matějka Bilder: Isabelle Matejka

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