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Realschule und Regionalmanagement machen die Berufsorientierung noch effektiver Berufs.Kompass

Mit dem Projekt „Berufskompasstage“ wollen die Verantwortlichen der Realschule Freyung und des Regionalmanagements Freyung-Grafenau Schülerinnen und Schülern die Wahl des richtigen Berufs noch leichter machen. Gleichzeitig soll Berufsorientierung damit noch früher als bisher ansetzen.

Die Organisatoren schnüren dabei für eine Praktikumswoche rund 50 „Pakete“, in denen jeweils vier verschiedene Berufs- und Tätigkeitsfelder stecken, die entsprechenden Unternehmen, Betrieben und Einrichtungen aus Freyung und Umgebung zugeordnet sind. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen dürfen sich im Vorfeld eines der Pakete aussuchen und lernen dann im Laufe dieser Woche damit vier verschiedene Unternehmen und die jeweiligen Berufe kennen.

 

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung an der Staatlichen Realschule Freyung werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler am ersten Tag auf die bevorstehende Praktikumswoche eingestimmt. Die Organisatoren geben dabei einen Abriss über den Ablauf und vor allem die Zielsetzung des Gemeinschaftsprojektes von Schule und Regionalmanagement.

 

Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl betont im Zusammenhang mit dem Projekt die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Regionalmanagement auf der einen, sowie Realschule auf der anderen Seite:

„Die inzwischen sehr nachhaltig wirkende Netzwerkarbeit hat mehr als positive Effekte auf den unterrichtsbegleitenden Bereich ‚Berufsorientierung‘ an der Schule. Das Projekt ‚Berufskompasstage‘, das 2016/2017 zum zweiten Mal durchgeführt wird, unterstützt außerdem den frühen und schnellen Kontakt zwischen regionaler Wirtschaft und potenziellen Auszubildenden. Damit leisten die ‚Berufskompasstage‘ einen wertvollen Beitrag zur Glättung des Fachkräftemangels."

Auch Ralph Heinrich, Wirtschaftsreferent des Landkreises Freyung-Grafenau, würdigt den Baustein der Arbeit des Regionalmanagements als hilfreiches Instrument, um jungen Menschen aufzuzeigen, welche vielfältigen beruflichen Möglichkeiten sie im Landkreis haben: „Seit 2008 bewegt sich unser Regionalmanagement im Themenkreis ‚Schule und Wirtschaft‘. Hier geht es uns im Sinne einer positiven Ausgestaltung von Demografie darum, jungen Leuten möglichst anschaulich und mit praktischem Bezug darzustellen, dass wir im Landkreis Betriebe und Unternehmen haben, die in der Bevölkerung oft noch wenig bekannt sind, die aber in ihrem Bereich oft sogar Weltmarktführer und auch stets auf der Suche nach motivierten und gut qualifizierten Mitarbeitern und Auszubildenden sind.“

Nach dem erfolgreichen Projektstart in Freyung soll das Modell „Berufskompasstage“ ab dem Schuljahr 2017/2018 auch an der Realschule in Grafenau angeboten werden.

 

 

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