Hans-Peter. Betriebshausmeister bei PARAT | MADE in FRG

Mein Arbeitgeber

PARAT GmbH + Co. KG

Mein Beruf

Betriebshausmeister

Mein Zuhause

Neureichenau

Hans-Peter's Geschichte aus FRG

Hans-Peter startete 1990 mit seiner Ausbildung zum Industriemechaniker bei PARAT. Bis heute ist er im Betrieb geblieben, hat einige Stationen durch und arbeitet jetzt als Betriebshausmeister. Im Interview erzählt er uns, weshalb für ihn die Berge eine große Rolle spielen und er fast jede freie Minute in der Natur verbringt.

Hans-Peter, wir haben gehört, dass du immer ohne Verkehrsmittel zur Arbeit kommst?

Das stimmt, ich verzichte eigentlich immer wenn es geht auf ein Auto. Da ich anderthalb Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt wohne, bietet es sich einfach an. Im Winter gehe ich meist zu Fuß und im Sommer komme ich mit dem Fahrrad zur Firma.

Das heißt, du bist generell ein sehr aktiver Mensch. Als Hausmeister bist du ja auch ständig unterwegs, auch innerhalb der PARAT Gebäude.

Wir haben ja hier am Standort Neureichenau eine sehr lange Firma und seit dem mir meine Frau einen Schrittzähler geschenkt hat, weiß ich, dass ich bei PARAT im Schnitt täglich ungefähr 25.000 Schritte unterwegs bin. Nach Feierabend, versuche ich immer raus in die Natur zu kommen. Entweder drehe ich mit dem Fahrrad noch eine Runde oder ich gehe eben auf einen unserer Hausberge. Da ja alles sehr nahe liegt und ich meist direkt von zu Hause aus starten kann, ist das zeitlich auch alles kein Problem.

Da hältst du dich dann für deine größeren Touren in den Alpen fit, wie wir gehört haben?

Richtig, mit den kürzeren Ausflügen in unserer Heimat am Dreisessel, Lusen oder Rachel bereite ich mich auf meine anspruchsvolleren Touren in den Alpen vor. Ein bis zweimal im Jahr gehe ich dann längere Bergtouren im Hochgebirge – zum Beispiel in der Schweiz oder im Berchtesgadener Land.

Der Landkreis Freyung-Grafenau ist gesellschaftlich von vielen unterschiedlichen Vereinen geprägt. Engagierst auch du dich ehrenamtlich?

Ich bin dritter Bereitschaftsleiter und Einsatzleiter bei der Bergwacht Passau-Haidmühle. Das bedeutet, wenn ich im Dienst bin, ist einer meine Aufgaben die Koordination von Einsätzen zwischen der Leitstelle und unseren Einsatzkräften.

Konkret heißt das, dass du auch tagsüber, wenn du in der Arbeit bist, oft ehrenamtlich gefordert bist?

Da ist es wichtig, dass der Arbeitnehmer die jeweiligen Bedürfnisse auch des Arbeitgebers versteht und umgekehrt. Die halbe Belegschaft ist beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr: Das heißt, wenn es einen Einsatz gibt, würde die ganze Produktion still stehen. Deshalb gibt es eine klare betriebsinterne Regelung, dass es keine Probleme gibt, wenn ich einmal stundenweise selbst zum Einsatz muss. Hier hat man einen guten Kompromiss gefunden zwischen ehrenamtlichen Engagement und einem wirtschaftlichen Produktionsstandort, wie hier in Neureichenau.

Darüber hinaus, was macht einen Arbeitgeber aus, bei dem man seit nunmehr fast 30 Jahre beschäftigt ist?

Wenn man einmal zurückblickt, ist der Wandel oder die Entwicklung der Firma schon beeindruckend. Genauso wie sich das Unternehmen verändert hat, habe ich mich als Arbeitnehmer entwickeln können. Nach meiner Ausbildung bin ich Lagerleiter, dann Schichtleiter geworden. Anschließend habe ich den Industriemeister gemacht, habe mich selbst in die Ausbildung der Lehrlinge eingebracht. Danach bin ich Konstrukteur und Programmierer für die Fräsmaschinen gewesen und bin jetzt seit ungefähr vier Jahren als Hausmeister tätig. Trotz der Größe der Firma ist das Betriebsklima immer noch sehr kollegial und familiär. Vielleicht habe ich aber auch den Hausmeister-Bonus, weil man mit dem Hausmeister im per „Du“ ist.

Die Frage Heimatliebe oder Landflucht erübrigt sich bei dir, oder?

Ich glaube, dass wir insgesamt eine sehr zukunftsfähige Region geworden sind. Wir haben sowohl große mittelständische Betriebe in der Region, als auch viele „gesunde“ kleinere Firmen.
Den Leuten ist die Arbeit natürlich wichtig, darüber hinaus wird aber vor allem den jungen Familien die Lebensqualität immer wichtiger – bezahlbarer Wohnraum, gute Kindergärten und natürlich unser immenses Freizeitangebot in der Natur. Alles vor Ort.

Zum Abschluss möchten wir noch gerne deine Lieblingsplätze in Freyung-Grafenau kennenlernen?

Ganz klar einer meiner Lieblingsplätze ist der Klausgupf. Da haben wir als kleine Buben schon viel Zeit verbracht. Wenn das Wetter passt, schau ich mir gerne von da oben den Sonnenuntergang an. Definitiv gehört auch der Dreisessel zu meinen Lieblingsplätzen, weil der Berg einfach für die Bergwacht wahnsinnig wichtig ist. Als Einkehrort kann ich auf jeden Fall das Gasthaus Kani in Klafferstraß empfehlen – super Leute, gute Küche und wunderbares Ambiente.

Meine Tipps für die Region

Klausgupf

Gasthaus Kani

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