Mein Arbeitgeber

Holz Resch e.K.

Mein Beruf

Assistent der Geschäftsleitung

Mein Zuhause

Neureichenau

Maxs Geschichte aus FRG

Nach seinem Holztechnik Studium in Rosenheim war für Max klar, dass er wieder in seine Heimat, den Bayerischen Wald, zurückkehren möchte. Seither ist er fest im heimischen Familienbetrieb Holz Resch verwurzelt. 2018 wurde zum schicksalhaften Wendepunkt im bisherigen Leben des 30-Jährigen. Bei einem Unfall im Sägewerk verliert Max vier Finger der rechten Hand. Der junge, sportliche Mann blieb jedoch im Betrieb seines Onkels und arbeitet heute als Assistent der Geschäftsleitung.

Du bist in Neureichenau aufgewachsen, hast in Waldkirchen Fachabitur gemacht und bist nach deinem Studium auch schnell wieder in den Landkreis zurückgekehrt. Warum?

Für mich gilt ganz klassisch: Ich schätze es, dort zuhause zu sein, wo andere Urlaub machen. Bei uns in Freyung-Grafenau kann man vieles machen und erleben. Für mich persönlich passt das gerade im Hinblick auf meinen Sport. Egal ob in Finsterau, in Altreichenau oder auf dem Dreisessel, hier kann ich Natur pur genießen und auf die Langlaufloipe oder auch mal Tourenski steigen. Also rundum das perfekte Angebot!

Holz Resch ist deutlich mehr als ein „einfaches“ Sägewerk. Warum?

Ja klar. Unter Anderem ist auch die „Wir wärmen KG“ Teil unseres Unternehmens. Im Kern geht es dabei um Wärmegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen. Wir setzen also voll auf Themen wie regionale Wertschöpfung und Klimaschutz durch Einsparung fossiler Brennstoffe. Das heißt wir sind ökologisch orientiert und innovativ unterwegs.

Du arbeitest in eurem Familienbetrieb. Dein Onkel ist gleichzeitig auch dein Chef. Klappt das?

Ich kümmere mich bei uns im Betrieb um die Produktionsplanung und den Verkauf von Spezialkomponenten. Insgesamt sorge ich dafür, dass alles läuft! (lacht). Froh bin ich, dass mir das Unternehmen, somit mein Chef genügend Freiraum gibt, mich sportlich weiterzuentwickeln. Baptist, der selbst sportlich sehr aktiv ist, hält mir dabei absolut den Rücken frei. Ansonsten wäre es kaum möglich gewesen, in den Weltcup einzusteigen und meinen Sport auch mit einer solchen Intensität zu betreiben.

Seit diesem Winter gehörst du zum deutschen Para Langlauf Weltcupteam. Würdest du sagen, der Sport hat dir nach deinem Unfall geholfen?

Der Unfall war ein brutaler Einschnitt in mein Leben. Ich denke. dass ich nach wie vor Zeit brauche, diesen zu verarbeiten. Dass es im Sport jetzt so klappt, ist eine super Sache und für mich auch eine Art Genugtuung.

Du warst in deiner ersten Weltcup-Saison gleich beim Heimweltcup in Finsterau dabei. Was war das für ein Gefühl?

Ich freue mich unglaublich, dass ich in Finsterau am Start sein konnte. Es ist etwas Besonderes, bei einem Weltcup vor der Haustür dabei gewesen zu sein. Ein großes Lob auch an alle Organisatoren und Helfer. Man sieht, dass in Finsterau alle hinter der Veranstaltung stehen, jeder anpackt und damit dem Event zu einem echten Erfolg verhilft.

Deine Motivation ist beeindruckend. Was inspiriert dich dazu?

Wenn du hinfällst, musst du aufstehen. Auch wenn sich deine Welt verändert, gibt es Altvertrautes, auf das du aufbauen kannst, um etwas Neues entstehen zu lassen. Ich bin froh, wieder Sport auf hohem Niveau machen zu dürfen. Langlauf bedeutet für mich, die Natur zu genießen und aktiv zu sein.

Meine Tipps für die Region

Langlaufen in Neureichenau

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