Mein Arbeitgeber

Knauf AMF GmbH & Co. KG

Mein Beruf

Maschinenführer

Mein Zuhause

Grafenau

Sepps Geschichte aus FRG

Im Alter von 20 Jahren fand Sepp durch eine zufällige Begegnung seinen Weg zum Unternehmen Knauf AMF.
Hier arbeitet er nun bereits seit 40 Jahren als Maschinenführer. Sepp ist die gute Seele des Mineralplattenwerks. Für ihn ist Knauf AMF mehr als nur ein Arbeitgeber!

Sepp, wie bist du damals zum Unternehmen Knauf AMF gekommen?

Bei Waldarbeiten mit meinem Vater traf ich den damaligen Betriebsratsvorsitzenden Hans Killinger. Er erzählte mir von einer freien Stelle. Kurze Zeit später hatte ich meinen ersten Tag bei Knauf AMF – also direkt nach dem Wehrdienst bei der Bundeswehr. Das Lustige an dieser Geschichte war, dass mein Vorgänger denselben Nachnamen hatte als ich. Es wurde also ein Braumandl für einen Braumandl eingestellt.

Du arbeitest hier als Maschinenführer, was genau dürfen wir uns darunter vorstellen?

Als Maschinenführer steht man an erster Stelle der Produktion von Deckenplatten. Das kann man sich ähnlich wie in einer Bäckerei vorstellen: Hier wird der „Teig“, die Basis der Deckenplatten hergestellt und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Wie im Bäckerhandwerk gibt es Rezeptvorgaben. Die feinen Abstimmungen liegen jedoch bei mir.

Wie sieht da dein Arbeitsalltag aus?

An einem ganz normalen Tag ist das Erste immer die Kontrolle der Mineralplatten. Hierfür erstellen wir alle zwei Stunden ein Muster, an dem wir den Trockengehalt, das Gewicht und die Stärke der Platte messen. Diese Kontrolle ist das A und O. Sollte hierbei etwas nicht zu 100% stimmen, müssen wir handeln, um die Qualität der Platten gewährleisten zu können. Diese Verantwortung liegt bei mir.

Hat sich das in den letzten 40 Jahren sehr verändert?

Als ich angefangen habe, wurde hier noch alles per Hand und ohne Computer hergestellt. Im Laufe der Jahre wurde alles nach und nach moderner und mechanischer. Immerhin haben wir heute das modernste Mineralplattenwerk der Welt.

Du hast quasi alle Veränderungen hautnah miterlebt?

Ja, ich bin mit der Firma und den Veränderungen in die Abläufe hineingewachsen. Das Verständnis für die Produktion, den Aufbau der Mineralplatte und die Strukturen ist ein ganz anderes, wenn man das alles schon einmal mit der Hand gemacht hat. Da habe ich eine Menge Erfahrungen gesammelt, die ich heute auch gerne weitergebe.

Wie nimmst du allgemein die Entwicklung des Unternehmens wahr?

Die Firma hat sich in dieser Zeit vergrößert und verändert. Ein Highlight war bestimmt die Übernahme der Firma durch Knauf. Natürlich gab es auch mal schwerere Zeiten, wie zum Beispiel Ausstellungen und Kurzarbeit im Jahr 1983. Doch auch daran ist das Unternehmen gewachsen. Der Zusammenhalt in der Firma war schon immer stark. Ich habe mich schon damals mit dem Seniorchef sehr gut verstanden, wir haben eng zusammengearbeitet und die Abläufe gemeinsam immer wieder optimiert.

Man merkt, dass hier ein gutes Arbeitsklima herrscht, kannst du das bestätigen?

Ja auf jeden Fall! Das Arbeitsverhältnis war immer gut. In den ganzen 40 Jahren gab es nie einen nennenswerten Vorfall oder Ähnliches. Viele Kollegen sind gekommen und auch wieder gegangen. Klar, versteht man sich mit manchen besser als mit anderen, das ist ganz normal. Im Allgemeinen war und ist die Stimmung im Team aber immer super! Auch mit dem Büro und der Geschäftsleitung gab es nie Schwierigkeiten.

Hattest du jemals vor die Heimat zu verlassen? Beruflich oder auch privat?

Bei der Bundeswehr wollte ich anfangs gerne zur Marine, jedoch war ich dafür zu groß. Aber nein, sonst gab es da nie Überlegungen. Im Gegenteil, als ich hier angefangen habe, war es für mich sofort klar: Hier bleibe ich!
Auch privat kam das nie in Frage. Ich fühle mich schon immer wohl hier und möchte auf meine Heimat, die Menschen und die Natur nicht verzichten.

Was macht den Landkreis Freyung-Grafenau für dich aus?

Die Umgebung und meine Freunde. Ich mag es Menschen zu treffen, die ich kenne, wenn ich unterwegs bin.
Die Anonymität in großen Städten ist mir zu unpersönlich. Ich mag das „Wir-Gefühl“ hier bei uns.

Verrätst du uns deine liebsten Plätze in FRG?

Unsere Berge und die Natur im Allgemeinen. Wandern am Lusen, Rachel oder Dreisessel ist einfach wunderschön.
Und Besonders im Sommer sind Spaziergänge im schattigen Nationalpark oder an der Buchbergerleite unbezahlbar. Wir haben das alles direkt vor der Haustüre – das ist doch viel wert, oder?

#mehralsduerwartest – was heißt dieser Satz für dich?

Früher hatten wir auf dem Hof meiner Eltern sehr viele Feriengäste. Damals wussten diese Gäste oft Ecken und Plätze im Landkreis, die wir selbst nicht kannten.
Es ist schon komisch, wie wir unsere direkte Umgebung wahrnehmen. Das Gewohnte und doch Wunderschöne nehmen wir oft gar nicht bewusst war. Gerade deswegen finde ich es wichtig, dass wir uns bewusst machen, wie schön wir es hier bei uns in Freyung-Grafenau haben.

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In der Unternehmensfarbe ORANGE präsentiert sich die Knauf AMF GmbH & Co. KG an ihrem Hauptsitz in Grafenau. Das Unternehmen gehört im Segment modularer Deckensysteme für den Innenausbau zu den international führenden Marken-Herstellern – und das seit vielen Jahren.

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