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Schönberg

Susannes Geschichte aus FRG

Als Quereinsteigerin aus der freien Wirtschaft kam die Architektin Susanne ins Landratsamt Freyung-Grafenau. Sie hat uns erzählt, wieso sie davon überzeugt ist, dass unsere Region mehr zu bieten hat und warum sie auf diese Lebensqualität und gewisse Privilegien nicht verzichten möchte.

Susanne, du hast erzählt, du bist über Umwege Architektin geworden?

Ja, zu meinem Beruf kam ich nach meiner Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau. Meine Wartezeit auf einen Studienplatz nutzte ich, um eine Bauzeichnerlehre zu absolvieren und ging dann für das Studium nach Regensburg.

Hast du nach dem Studium überlegt, woanders zu arbeiten?

Nein, gleich danach zog es mich sofort wieder heim. Das Stadtleben erschien mir noch nie so besonders reizvoll und ich bin sehr heimatverbunden. Deswegen kam es für mich zunächst nicht in Frage, woanders hin zu gehen.

Jetzt arbeitest du hier im Landratsamt nicht nur in deiner Heimat, sondern auch noch für den Landkreis. Welche Tätigkeiten gehören hier zu deiner Arbeit?

Mein Aufgabenbereich als Architektin im Sachgebiet 50 umfasst die Betreuung der Hochbaumaßnahmen in den Kreiseigenen Liegenschaften. Dazu gehören in erster Linie die Realschulen, Gymnasien und Förderschulen, aber auch unsere Dienstgebäude Königsfeld, Wolfstein und Schlosssteig, oder die Altenpflegeakademie in Grafenau. Mein Tätigkeitsfeld umfasst den normalen Bauunterhalt, das geht von einer defekten Tür über Sanierungsmaßnahmen bis hin zu kleineren Um- und Anbauten.
Zum Beispiel haben wir in der Don Bosco Schule in Grafenau im Frühjahr die Toilettenanlagen im 1. Obergeschoss saniert, worauf wir über die Schulleitung positive Rückmeldung bekommen haben, dass es den Kindern sehr gefällt. Da freut man sich, wenn man auch im Kleinen etwas bewegen kann, im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Was ist deine Einschätzung: Wie wichtig ist hier im Landratsamt der Faktor Mensch?

Als positiv empfinde ich, dass die Leute hier im Amt sehr freundlich sind. Egal, ob man viel oder auch weniger miteinander zu tun hat. Wir hier im Sachgebiet 50 sind ein sehr gutes Team und profitieren voneinander. Deswegen bin ich auch auf eigenen Wunsch von einem Einzelbüro in ein Dreierbüro umgezogen – einfach damit wir noch besser zusammenarbeiten können. Und es passt einfach auch zwischenmenschlich sehr gut. Der freien Wirtschaft ist der öffentliche Dienst in Sachen Gleichstellung weit voraus, jeder hat gleiches Mitspracherecht und hier fühlt man sich als Frau genauso gehört und ernst genommen. Das finde ich nicht selbstverständlich.

Wie sieht dein ganz normaler Arbeitstag aus? Und was machst du nach Feierabend?

Als Frühaufsteher bin ich immer schon um halb 7 im Amt, vor allem um Dinge abzuarbeiten, die ich tagsüber nicht schaffe. So habe ich dank der Gleitzeit im öffentlichen Dienst auch noch Zeit, aktiv im Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr Schönberg zu sein. Seit ca.19 Jahren bin ich hier schon Mitglied. Seit zwei Jahren bin ich Ausbilderin auf Landkreisebene im Lehrgang für Technische Hilfeleistung und seit diesem Jahr auch in der Modularen Truppausbildung, dem früheren Grundlehrgang. Darüber hinaus bin ich auch seit 12 Jahren bei der BRK-Bereitschaft Schönberg und bin hier bei kleineren San-Abstellungen mit dabei.

Du bist ja offensichtlich ein sehr aktives Mitglied hier im Landkreis. Was macht die Region für dich so besonders?

Was mir hier so gefällt, ist einfach, dass man sich in viele Netzwerke einbinden kann, sowohl beruflich und auch privat. Es ist so persönlich bei uns und man kennt sich. Ich weiß nicht, ob das so auch in den großen Metropolen funktionieren kann. Das ist ein positiver Aspekt unseres Landkreises.

Woran denkst du bei dem Satz „Mehr als du erwartest“?

Ich glaube, dass unser Landkreis langsam das nach außen trägt, was er im Inneren zu bieten hat. Wir haben Privilegien, was die Lebensqualität betrifft. Verglichen mit dem Leben von alten Schulkameraden, die nach München gegangen sind und jetzt dort auf kleinem Raum für sehr viel Geld wohnen und höhere Lebensunterhaltskosten aufbringen müssen.

Welche Ecken in Freyung-Grafenau gefallen dir am besten? Hast du Tipps für uns?

In meiner Freizeit bin ich als Schönbergerin natürlich gern am Gefühlsweg unterwegs. Hier führt meine regelmäßige Joggingstrecke an der Ilz bzw. Ohe entlang. Ein Geheimtipp in Schönberg ist der Aussichtsturm, in dem auch ein kleines Wirtshaus, die „Kadernberger Hütt’n“ betrieben wird, mit sehr gutem Essen und super netten Leuten. Unser Jagd Land Fluss Museum im Schloss Wolfstein ist wohl leider auch bei den Einheimischen nicht so bekannt. Da gibt es unter anderem interaktive Bereiche, die besonders für Kinder interessant sind – es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Meine Tipps für die Region

Jagd Land Fluss Museum

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Rundwanderweg Gefühlsweg

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Kadernberger Hütt'n

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